Viele Frauen in Unternehmen sind fachlich stark, gut vernetzt und engagiert und trotzdem bleiben ihre Positionen in Entscheidungsrunden zu oft unsichtbar. Nicht weil die Argumente fehlen, sondern weil Klarheit, Präsenz und Überzeugungskraft im Arbeitsalltag selten explizit entwickelt werden. Dieses Training setzt genau dort an.
Teilnehmerinnen vertreten ihre Positionen klarer und mit mehr Überzeugungskraft, in Meetings, Verhandlungen und Gesprächen mit Stakeholdern. Sie erkennen, wo sie sich selbst Raum nehmen und wo sie ihn unnötig abgeben. Ihre Beiträge werden sichtbarer, ihre Argumente anschlussfähiger. Führungskräfte erleben Mitarbeiterinnen, die Themen proaktiv einbringen, Entscheidungen aktiv mitgestalten und auch in schwierigen Situationen klar und verbindlich bleiben.
Viele Frauen in Unternehmen erleben eine spezifische Spannung: Sie sind fachlich kompetent, übernehmen Verantwortung und liefern Ergebnisse und trotzdem werden ihre Positionen in Entscheidungssituationen seltener gehört, seltener zitiert, seltener umgesetzt. Das liegt selten an fehlenden Inhalten. Es liegt häufig daran, dass Präsenz, Überzeugungskraft und Einfluss im Arbeitsalltag nicht explizit entwickelt werden.
Dieses Training schafft dafür einen geschützten Raum. Teilnehmende setzen sich gezielt damit auseinander, wie sie ihre Position formulieren, vertreten und sichtbar machen – in Meetings, in Verhandlungen, in Gesprächen mit Führungskräften und Stakeholdern.
Ein Schwerpunkt liegt auf der eigenen Haltung und Wirkung. Teilnehmende reflektieren, in welchen Situationen sie sich selbst Raum nehmen und in welchen sie ihn unbewusst abgeben. Sie entwickeln eine klarere Sprache, eine stimmigere Körpersprache und mehr Sicherheit im Auftreten, nicht als Imitation eines bestimmten Führungsstils, sondern als bewusste Weiterentwicklung der eigenen Stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Widerstand. Einwände, Unterbrechungen und Situationen, in denen die eigene Meinung nicht sofort Zustimmung findet, gehören zum Führungsalltag. Teilnehmende lernen, damit konstruktiv umzugehen: ruhig, klar und ohne die eigene Position aufzugeben. Das stärkt nicht nur die Überzeugungskraft im Einzelgespräch, sondern auch die Glaubwürdigkeit in Gremien und Entscheidungsrunden.
Verhandlungen sind ein eigener Bereich. Ob es um Ressourcen, Zuständigkeiten, Projektziele oder Karriereschritte geht – wer Verhandlungen gut vorbereitet, die eigenen Interessen kennt und Gespräche verbindlich führt, kommt zu besseren Ergebnissen. Teilnehmende üben das anhand realer Situationen aus ihrem Arbeitsalltag.
Einfluss in komplexen Organisationen entsteht nicht allein durch Hierarchie. Teilnehmende entwickeln ein Verständnis dafür, wie sie Netzwerke, Beziehungen und Kommunikation strategisch nutzen, um Themen voranzubringen und Entscheidungen mitzugestalten – auch dort, wo formale Macht fehlt.
Führungskräfte erkennen die Wirkung des Trainings daran, dass Teilnehmende in Meetings klarer Position beziehen, Themen proaktiver einbringen und auch in anspruchsvollen Situationen verbindlich und lösungsorientiert bleiben. Die Qualität von Abstimmungen verbessert sich, weil mehr Perspektiven sichtbar werden und Entscheidungen auf einer breiteren Grundlage getroffen werden.

Tanja Faßbinder
Head of HR
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