Mitarbeitendengespräche finden statt, aber sie entfalten oft nicht die Wirkung, die sie haben könnten. Leistung wird angesprochen, ohne dass wirklich Klarheit entsteht. Entwicklung wird erwähnt, ohne dass sich danach etwas verändert. Und Erwartungen bleiben so vage, dass beide Seiten das Gespräch mit einem anderen Bild verlassen. Gut gemeint ist nicht dasselbe wie gut geführt.
Nach diesem Training gehen Führungskräfte besser vorbereitet in Mitarbeitendengespräche und führen sie so, dass am Ende wirklich Klarheit entstanden ist. Leistung wird konkret und differenziert angesprochen, Erwartungen werden verbindlich geklärt und Entwicklung wird im Gespräch so begleitet, dass Orientierung entsteht. Mitarbeitende verlassen das Gespräch mit einem klaren Bild davon, wo sie stehen und was als nächstes kommt.
Mitarbeitendengespräche gehören zu den wichtigsten Führungsinstrumenten. Und gleichzeitig zu den am häufigsten unterschätzten. Nicht weil Führungskräfte sie nicht ernst nehmen, sondern weil die Qualität eines Gesprächs stark davon abhängt, wie es vorbereitet, strukturiert und geführt wird.
In der Praxis fehlt es oft an Klarheit in drei Bereichen: Leistung wird zu vage angesprochen, sodass unklar bleibt, was konkret erwartet wird. Entwicklung wird als Thema erwähnt, ohne dass ein echtes Gespräch darüber entsteht. Und Vereinbarungen werden getroffen, die nach dem Gespräch niemand mehr verbindlich verfolgt.
Dieses Training setzt genau dort an. Die Teilnehmenden lernen, Gespräche so vorzubereiten, dass sie mit einem klaren Ziel hineingehen, und sie so zu strukturieren, dass Leistung, Erwartungen und Entwicklung wirklich Raum bekommen. Dabei geht es nicht um starre Gesprächsleitfäden, sondern um ein Repertoire, das sich flexibel einsetzen lässt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf schwierigen Gesprächssituationen. Wenn Leistung klar angesprochen werden muss, wenn Erwartungen nicht erfüllt wurden oder wenn Widerstand im Gespräch entsteht, braucht es mehr als gute Absichten. Das Training gibt Führungskräften konkrete Ansätze an die Hand, um auch in solchen Momenten handlungsfähig und konstruktiv zu bleiben.
Am Ende jedes Gesprächs sollten beide Seiten wissen, wo sie stehen, was vereinbart wurde und wie es weitergeht. Das ist kein hoher Anspruch, aber er erfordert Vorbereitung, Struktur und die Bereitschaft, Klarheit zuzumuten. Genau das üben die Teilnehmenden in diesem Training.

Tanja Faßbinder
Head of HR
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